Neuromotorische Entwicklungsförderung
INPP® - Birgit Pulz

„Oskars Entwicklung verläuft einfach nie gradlinig, irgendwie ist da immer Sand im Getriebe und knirscht, sind die Probleme immer größer als bei seinen Geschwistern, sind unsere Erziehungs- und Unterstützungsstrategien erfolgloser.“
So beschrieb ein Vater seinen Sohn, der sehr von der neuromotorischen Entwicklungsförderung INPP® profitierte.

Für wen ist die Neuromotorische Entwicklungsförderung geeignet?

Es gibt eine direkte Korrelation zwischen unreifen motorischen Fähigkeiten und dem Schulerfolg. Dies konnte in vielen Studien gezeigt werden. Zunehmend weisen Kinder mit und ohne Diagnosen Schwächen in der motorischen Verarbeitung, der Haltung, dem Gleichgewicht, der Lateralitätsentwicklung, der Augensteuerung und der Aufmerksamkeit auf. Ist diese Unreife signifikant beteiligt oder ursächlich für die folgenden Herausforderungen, dann kann eine neuromotorische Entwicklungsförderung sehr hilfreich sein.

Hier können Sie den offiziellen diagnostischen Fragebogen des INPP herunterladen. Studien haben ergeben, dass die Probleme Ihres Kindes sehr wahrscheinlich mitverursacht sind von nicht integrierten frühkindlichen Reflexen, wenn Sie mindestens 7 Fragen aus dem Vorschulbereich mit „JA“ beantwortet haben.

Die Übungen der neuromotorischen Entwicklungsförderung eignen sich für Kinder und Jugendliche ab ca. 5 Jahren. Bei jüngeren Kindern kann ich unter Umständen kreative einfachere Übungen mit Erfolg anwenden. Da Klein- und Vorschulkinder in ihrem Entwicklungspotential noch so stark und flexibel sind, reicht meist die klassisch homöopathische Behandlung aus, um Entwicklungssprünge auszulösen und Schulproblemen vorzubeugen.

Im Folgendem finden Sie häufige Hinweise aus Lebensgeschichten und Problemen von Kindern, deren frühkindliche Reflexe persistieren (andauern). Ob ihr Kind tatsächlich auch dazu gehört und somit die Therapie für ihr Kind nützlich sein kann, lässt sich letztlich erst in der ausführlichen Diagnostik absichern.